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Mobiler Reitunterricht
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Mobiler Reitunterricht & Trainingskonzept

Veröffentlicht in Mobiler Unterricht

Meine Schwerpunkte:  Harmonie und Geduld :)

  • Bodentraining an der Hand oder am Leitseil
  • Liberty Work (Round Pen)
  • Sitzschulung
  • gebissloses Reiten
  • Horsemanship Training für das Reiten mit feinsten Hilfen
  • Trail Training
  • Gymnastizierung von Pferd und Reiter
  • Reining Basics
  • Geländetraining für mehr Kontrolle und Spaß in der freien Natur
  • Beritt von Jung-, Alt und „Problem“-Pferden
  • Korrekturen von Reiter und Pferd
  • Desensibilisierung / Gelassenheitstraining
  • Verhaltensstörungen auflösen
  • reitweisenübergreifend

Mein Trainingskonzept

... …ist, dass der Trainer sowohl die physischen als auch die psychischen Voraussetzungen, Stärken und Schwächen des Pferdes absolut richtig einzuschätzen vermag. Im Sinne von Horsemanship haben diese vorgegebenen Eigenschaften einen großen Einfluss auf die spätere Nutzung und den Trainingsaufbau des Pferdes.
Es gilt in jedem Fall eine körperliche und mentale Über- oder auch Unterforderung des Pferdes zu vermeiden. Als Trainer muss ich über Fachwissen, Geduld, Einfühlungsvermögen, gute reiterliche Fähigkeiten und eine ziemlich große Portion Selbstdisziplin verfügen. Sicher ist auch, dass ein seriöses, souveränes Training nicht in drei Wochen und auch nicht in einem halben Jahr beendet sein kann.
Pferdeausbildung ist ein Prozess, der Monate und Jahre in Anspruch nimmt. Von verschiedenen Faktoren abhängig arbeitet man idealerweise über einen drei- bis sechsmonatigen Zeitraum an der Grundausbildung des Pferdes. Daran schließt sich ein etwa ein- bis zweijähriges Aufbautraining an. Zum guten Schluss festigt man das Trainingspotenzial durch ein immer wiederkehrendes Erhaltungstraining.

Pferd und Mensch

Ein Traum vieler Reiter ist eine harmonische Beziehung mit seinem Pferd als verlässlicher Freizeitpartner, Leichtigkeit und Freude beim Reiten und entspannte Geländeritte.

Beginnend durch die Ausbildung am Boden entsteht die Basis von gegenseitigem Vertrauen und Respekt bis hin zur Achtsamkeit von Pferd und Mensch und wir erhalten einen gerne und freiwillig mitarbeitenden Sozialpartner und Freund.

Doch ob vom Boden oder unterm Sattel, nur durch einen psychisch und physisch losgelassenen Mensch/Reiter kann auch das Pferd loslassen und sich zu einem gelassenen und leistungsbereiten, motivierten Reitpferd entwickeln. Unser Pferd ist in jeder hinsicht unser Spiegel!

Das Wohlbefinden von Pferd und Mensch liegt mir am Herzen. Daher trainiere und lehre ich zur Gesunderhaltung des Pferdes nach den neuesten Erkenntnissen der Biomechanik und reitweisenunabhängig.

Es ist egal in welcher reitweise man zu Hause ist, solange sich Pferd und Mensch dort wohl fühlen.

Jeder Mensch und jedes Tier haben eine eigene Persönlichkeit, die individuell und einzigartig ist. Daher gibt es keine allgemeingültigen Methoden, keine Patentrezepte, sondern Sie erhalten Ihren eigenen auf Sie und Ihren Vierbeiner abgestimmten Trainingsplan mit individuellen Lösungen.

Gegenseitiges Vertrauen, Respekt und Achtung der individuellen Persönlichkeit sind die Grundlage einer echten und harmonischen Beziehung.

  • Mein Trainingsweg und Unterricht wird ganzheitlich und individuell nach der körperlichen und geistigen Lernfähigkeit mit den Bedürfnissen der Tiere und den Fähigkeiten und pferdegerechten Wünschen der Menschen angepasst.
  • In meiner Philosophie (leise, gelassen, konsequent, fair und liebevoll) ist es mir wichtig, Sie im Umgang mit Ihren Vierbeinern in der Erziehung und Ausbildung mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld zu unterstützen, so dass eine partnerschaftliche Beziehung von Mensch und Tier entstehen bzw. gestärkt werden kann und die Freude und Begeisterung im Miteinander erlebt wird.

Falls Sie Interesse an meiner Arbeit haben, würde ich mich sehr freuen, wenn ich Sie eines Tages zum Unterricht begrüßen darf. Ganz gleich ob mit Quarter Horse, Hafi, Araber, Paint Horse, Mix usw. Ich werde sie dort abholen, wo Sie stehen.
Helfen möchte ich vor allem dabei „für jedes Pferd das Richtige zu finden" :)

Mein Anspruch

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Persönlichkeitsentwicklung mit Pferden

Im Laufe der vielen Jahre, in denen ich Pferde und ihre Menschen begleiten durfte, wurde mir eines immer klarer: Eine Entwicklung war nur dann erfolgreich und nachhaltig, wenn sich etwas im Inneren des Menschen veränderte.

Technik und Strategie spielten im Vergleich dazu eine nur untergeordnete Rolle. So entwickelte sich meine Arbeit immer mehr dahin, unter die Oberfläche zu schauen und intensiver mit den Themen der Menschen zu arbeiten, die hinderlich sind für ihre Zusammenarbeit mit dem Pferd. In der Regel tauchen ähnliche Thematiken meist auch im zwischenmenschlichen Alltag der jeweils Betroffenen auf.

Mir geht es darum, das Wissen über die Schnittmenge von Menschen- und Pferdepsyche in die Arbeit zu integrieren und sinnvoll zu nutzen. Solche Prozesse können ganz unterschiedliche Themen haben wie z. B. Angst und Vertrauen, Stress, Leistungsdruck und Perfektion, Motivation, nicht zur Ruhe kommen, Empathie, Kontakt und Beziehung.

Viele Pferdebesitzer kommen zu mir, weil sie in unmotivierenden Endlos-Schleifen mit ihren Pferden stecken. Nicht weil ihnen die Technik fehlt, sondern innere Kompetenzen zur wirksamen Umsetzung.

 

Um ein Pferd als Arbeits- oder Reitpferd nutzen zu können, müssen wir ihm eine Lebensweise anbieten, die seinen Bedürfnissen nicht widerspricht. Artgerechte Haltung und Sozialkontakt sind grundlegende Voraussetzungen. Im natürlichen Verhalten des Pferdes ist der Fluchtinstinkt lebensnotwendig und tief verankert. Möchten wir ein Pferd trainieren, so muss ihm zunächst eine klare Hierarchie angeboten werden. Es muss den Ausbilder als ranghöheren Artgenossen verstehen. Durch den hieraus resultierenden Respekt bringt das Pferd dem Ausbilder Vertrauen, Entspannung und die Bereitschaft zur willigen Mitarbeit entgegen. Haben wir dieses Ziel erreicht, kann mit dem eigentlichen Training durch Konditionierung begonnen werden.

Jegliche Anwendung von Zwangsmitteln, Gewalt oder Grobheit sind abzulehnen. Sie lösen beim Pferd Schutzmechanismen aus, welche einen Lernprozess unmöglich machen.

„"Die freiwillige Mitarbeit des Pferdes bringt mehr Annehmlichkeiten mit sich als alle Mittel, mit denen man es zu zwingen sucht." (Alter französischer Meister).

Konditionierung durch positive Bestärkung / Motivation… der Schlüssel zum Erfolg!

Ist das Pferd grundlegend erzogen und die Bereitschaft zur willigen Mitarbeit etabliert, kann mit dem eigentlichen Training (Konditionierung) begonnen werden. Bevor das Pferd unter dem Sattel gestartet wird, lernt es idealerweise die grundlegenden Voraussetzungen durch die Bodenschule.

Was ist Konditionierung?

Konditionierung heißt, durch das Einwirken auf ein Individuum sein Verhalten zu beeinflussen und so dieses Verhalten anhand von bestimmten Bedingungen zu ändern. Pferde fühlen und denken, ergo verfügen sie über Intelligenz. Der Ausbilder sollte sich diese Intelligenz zu Nutze machen.
Dies geschieht über die positive Bestärkung. Eine positive Bestärkung ist all das, was in Verbindung mit einer Handlung dazu beiträgt, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass eine solche Handlung wiederholt wird. Gewünschtes Verhalten wird sofort positiv bestärkt. Dies kann ein deutliches Lob, ein Loslassen des Zügels bei Nachgiebigkeit oder auch die Gabe von einem Leckerli sein. Bei dieser Methode der Ausbildung wird das Pferd zur geistigen Mitarbeit angeregt.

Westernreiten

Modetrends ändern sich von Jahr zu Jahr; im Westernreiten gilt Amerika nach wie vor als Trendsetter. Sind Pferde mit tiefer Kopfhaltung Gewinner der World-Show, so reiten alle ihre Pferde mit dem Kopf in den Boden. Sind kleine Pferde oft vorn platziert, so investiert man eben in Zwerg-Quarter-Horses.


Ich frage mich: wozu soll das alles dienen?
Sind Schleifen oder Blech-Pokale das alles wirklich wert?
Wo bleibt der Partner Pferd bei der ganzen Geschichte?
Oder sind wir so sehr abhängig von der Anerkennung anderer?


Seit vielen Jahren beobachte ich, wie Reiter, unter dem Vorwand der Gymnastizierung, an ihren Pferden drücken und dauerhaft beidhändig in Gebissen reiten, welche eigentlich zum feinen einhändigen Reiten konzipiert wurden. Wenn die ganze Sache dann auch noch zäh und das Pferd unsensibel wird, wird rasch zu Gerte und Sporen gegriffen.
Es bleibt zu hoffen, dass sich hier das Gedankengut -sowie der für mich oftmals falsche Ehrgeiz in der Sportreiterei- in Richtung Horsemanship verändert.

 

Warum die Skala der Ausbildung so wichtig ist

Die Ausbildungsskala entsprechend den Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN):

1. Takt
2. Losgelassenheit
3. Anlehnung
4. Schwung
5. Geraderichten
6. Versammlung

Western-Ausbildungsskala EWU:

  1. Gleichmäßige, taktreine Gänge
  2. Losgelassenheit/Entspannung
  3. Nachgiebigkeit
  4. Aktivierung der Hinterhand
  5. Geraderichten
  6. Absolute Durchlässigkeit

"Dressur heißt nicht, schwierige Lektionen vorzuführen, sondern das Pferd gelehriger, geschmeidiger zu machen und ihm besseres Gleichgewicht zu vermitteln."
(Nuno Oliveira)

Die einzelnen Schritte - egal ob Klassisch oder Western - sind unerlässlich, damit uns das Pferd lange Jahre gesund tragen kann und können jederzeit auch entspannt im Gelände trainiert werden!

Nur ein Pferd welches in jeder Gangart im Takt und losgelassen über den Rücken läuft, wird seinen Rücken wölben und trainieren und seine Wirbel dazu bringen, sich nicht irgendwann „küssen zu wollen“
- kissing spines -  ein sehr netter Ausdruck für einen Preis, den leider immer mehr Pferde zahlen müssen.

Es wird die Anlehnung an unsere feine und leichte Hand suchen,  nachgiebig werden und mit der Hinterhand Schwung entwickeln. Es tritt mit seiner Hinterhand unter unseren Schwerpunkt.

Das Geraderichten ist wichtig um ihre natürliche Schiefe auszugleichen. Denn nur dann wird jedes Gelenk, jede Sehne, jeder Muskel auf beiden Seiten gleichermaßen trainiert und wir beugen einseitigen Verschleißerscheinungen wie z.b. Arthrose vor.

Die Versammlung/absolute Durchlässigkeit kann man getrost den Profis überlassen wenn man möchte, aber alles andere sind wir unseren Pferden schuldig.

Hier kommen Auszüge der „Ethischen Grundsätze des Pferdefreundes“ zum Tragen:

  • Wer immer sich mit dem Pferd beschäftigt, übernimmt die Verantwortung für das ihm anvertraute Lebewesen.
  • Der physischen wie psychischen Gesundheit des Pferdes ist unabhängig von seiner Nutzung oberste Bedeutung einzuräumen.

 

Diese Gliederung der Ausbildungsschritte ist durchdacht und akzeptabel für Könner mit entsprechend hervorragenden Pferden. Der Weg vom Takt zur Versammlung / absoluten Durchlässigkeit ist sehr weit, teuer, anspruchsvoll, bedarf eines sehr begnadeten Trainers und dauert, realistisch betrachtet 2–2,5 Jahre!
Die Ausbildungsskala gilt sowohl für die Ausbildung des Jungpferdes, als auch für jede einzelne Trainingseinheit eines älteren Pferdes. Die Stufen bauen aufeinander auf, so dass auch im täglichen Training des Pferdes jede Stufe einzeln abgefragt werden sollte.

 

Korrektur

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Vorab…

„Es gibt keine Problempferde! Es gibt nur Pferde, die das falsche gelernt haben.“
Ray Hunt

Es gibt Pferde, welche durch ein entsprechendes Maß an unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Menschen ein bestimmtes Verhalten gelernt haben.
Ich sehe es hierbei genauso, wie Buck Brannaman schon sagte:

„Meistens helfe ich Pferden mit Menschenproblemen.“

Solche Pferde zeigen uns Verhaltensweisen, die in unseren Augen unerwünscht sind, doch für das Pferd sind diese richtig, um in ihren Augen Missverständnisse in der Kommunikation mit dem Menschen zu lösen oder auch Ihren körperlichen Schmerz zu äußern.

Wenn Pferde zu mir kommen, die ein Problem haben, forsche ich nach woher, mit wem oder mit was. Wenn Pferde zu mir kommen, die ein Problem sind, muss ich wissen warum und für wen. Daraus entwickle ich dann das individuelle Trainingskonzept für Pferd und Mensch.

Haben Sie Probleme mit Ihrem Pferd? Bzw. hat Ihr Pferd Probleme mit Ihnen? Oder denken Sie Ihr Pferd ist ein schwieriges Pferd und möchten ein harmonisches Miteinander erreichen?
Hat sich ihr Pferd evtl. durch schlechte Erfahrungen von Vorbesitzern ein unerwünschtes Verhaltensmuster zugelegt, ist traumatisiert (evtl. durch Unfall) oder sogar verhaltensgestört?

Ich möchte Ihnen helfen, dass Sie und Ihr Pferd gegenseitiges Vertrauen, Respekt und Achtsamkeit zueinander erhalten, eine harmonische Zusammenarbeit möglich ist und sich eine echte partnerschaftliche Beziehung entwickelt.

Jedes Tier hat eine eigene Persönlichkeit, ist individuell und einzigartig. Entstandenes Problemverhalten eines Tieres ist ein Zeichen, dass zuerst zu hinterfragen, dann individuell zu korrigieren und Lösungen gefunden werden müssen, bevor es für Mensch und Pferd gefährlich wird!

Dabei ist zu beachten, dass ein Training nur dann erfolgreich sein kann wenn das Pferd ganzheitlich in Körper, Geist und Seele verstanden und konsequent danach therapiert wird.

Oftmals entsteht ein Problemverhalten auch aufgrund von Schmerzen oder Krankheit. Deshalb muss auch der Gesundheitszustand des Pferdes (korrekte Hufstellung, Zähne, körperliche Beschwerden, Rückenprobleme, energetisches Gleichgewicht...) gecheckt und bei Bedarf mit sinnvollen Behandlungsmaßnahmen therapiert werden.

Unerwünschtes Verhalten/Problemverhalten und krankhafte Verhaltensstörungen (Weben, Koppen, Headsheaking, Steigen, Buckeln usw.) entstehen meist durch:

  • keine "artgerechte" oder unpassende Haltungsbedingungen
  • keine soziale Gemeinschaft durch mind. einen Pferdekumpel, besser Herde für Klärung und Spiele in der Rangordnung
  • ungeeignete Fütterung ( Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes)
  • falscher Umgang und Erziehung
  • nicht pferdegerechte und pferdefreundliche Kommunikation
  • fehlendes Wissen des Menschen
  • kein Vertrauen und keine Orientierung und Sicherheit des Pferdes zum Menschen
  • fragwürdige und unfaire Ausbildungsmethoden
  • unpassende Ausrüstung
  • Schmerzen durch körperliche Beschwerden
  • Angst und Trauma durch alte schlechte Erfahrungen und Erlebnisse

Erst wenn ich eine vertrauens- und respektvolle Basis zwischen Pferd und Reiter aufgebaut habe kann ich psychische Balance und Leistungsfähigkeit des Pferdes erwarten. Gerne helfe Ich Ihnen und Ihrem Pferd auf dem Weg zu einer harmonischen Beziehung, ein partnerschaftliches Miteinander als Team mit Freude und Spaß am Boden und beim Reiten.

Ich werde Sie unterstützen Ihr Pferd zu verstehen, für Sie mit Ihrem Pferd Lösungen erarbeiten und mit Ihnen gemeinsam die Probleme beseitigen, so dass der letzte Ausweg eines Verkaufes, Händler oder ... nicht mehr zur Entscheidung steht.

"Probleme" mit einem Pferd können ein wunderbarer Lernprozess für den Menschen sein. Dein Pferd ist immer Dein Spiegel!

Doch falls es sich ausnahmsweise in der Trainingszeit beurteilen lässt, dass diese Pferd-Besitzer-Konstellation nicht zusammenpasst, werde ich es Ihnen umgehend offen und ehrlich mitteilen. Das ist nicht nur fair gegenüber beiden Individuen sondern auch sinnvoll für eine weitere glückliche Zukunft.

„Wenn du eine falsche Antwort von deinem Pferd erhältst, hast Du entweder das Falsche gefragt oder die Frage falsch gestellt!“